Willkommen beim Förderverein für Palliativmedizin e.V.!

Willkommen auf der Internetseite des Fördervereins für Palliativmedizin e.V.!

Wir möchten Ihnen Wesen und Absicht dieser besonderen lindernden Behandlungsform näher bringen (palliativ = „ummanteln“), bei der die Bedürfnisse der Betroffenen stets im Mittelpunkt stehen.

Sie finden hier Informationen über unsere Aktivitäten, mit denen wir die spezielle symptomorientierte Versorgung im Palliativzentrum des Sankt Elisabeth Krankenhauses Eutin unterstützen sowie bei Verbreitung und Vernetzung der Palliativmedizin in der Region helfen.

Ganz praktisch heißt das: durch Ihre finanzielle Unterstützung können wir die Ausstattung der Station weiter verbessern, eine hochqualifizierte Begleitung fördern und besondere Therapien (z.B. Aromatherapie, Klinikclowns, Klangschalentherapie) ermöglichen.

  • Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben
  • Uns mit einer Spende unterstützen wollen
  • Mitglied werden möchten
  • Selbst betroffen sind:

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Es grüßt Sie herzlich
Dr. med. Stephan Flader

Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Palliativmedizin e.V.
Oberarzt des Palliativzentrums im Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin

 

 

  

 

 

Millionen Jahre waren ehe es mich gab, Jahrmillionen werden vielleicht nach mir sein, irgendwo in ihrer Mitte waren ein paar Sommer in denen für mich Tag war auf dieser Erde. Für diese Zeit danke ich Dir Gott.

Zuhause sterben

Zu diesem Thema hört und liest man zur Zeit viel, und viele Politiker haben sich die so genannte spezielle ambulante Palliativmedizin (SAPV) auf die Fahne geschrieben.

Obwohl seit mehr als 18 Monaten für jeden Bürger diese Leistung gesetzlich verankert ist, ist in Sachen SAPV nur wenig passiert. Die Vertreter von Kostenträgern (Krankenkassen) beteuern ihre Bemühungen und weisen darauf hin, dass bereits einige Musterverträge entwickelt wurden. Doch dabei ist es bislang geblieben, denn spezielle ambulante palliativmedizinische Leistungen werden (trotz großer Bemühungen des Palliativnetzes östliches Holstein e. V. (PÖH)) von den Kostenträgern bisher nicht erstattet…

Der Verein zur Förderung der Palliativmedizin Eutin e. V. (www.Palliativverein.de) macht sich seit Jahren zur Aufgabe, die Überleitung von stationärer zur ambulant geführten Behandlung zu fördern.

Dank der großzügigen Spenden an den Verein zur Förderung der Palliativmedizin ist es möglich, ein derzeit laufendes Pilotprojekt für die SAPV finanziell zu unterstützen, das in enger Zusammenarbeit mit dem Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin initiiert wurde. Seit 1.10.2008 wird ein durchgehender Bereitschaftsdienst von Palliative-Care-Schwestern und Ärzten mit der Zusatzbezeichnung “Palliativmedizin” vorgehalten.

Damit kam in Schleswig-Holstein  das erste Palliative-Care-Team (PCT-Team) aus den Startlöchern und wurde aktiv, obwohl die Finanzierung noch nicht geregelt ist.

Die Resonanz ist noch weit höher als erwartet und wöchentlich kommen zwei bis drei neue Anmeldungen von Palliativpatienten hinzu, zu einem sehr großen Anteil aus dem ambulanten Bereich, wodurch eine stationäre Aufnahme oft vermieden werden kann. Dass diese spezielle Leistung in Eutin und Umgebung erbracht werden kann, ist nur durch die Spenden an den Verein zur Förderung der Palliativmedizin möglich geworden.

Der Vorstand des Vereins (Erste Vorsitzende Dr. Susanne Naß) bedankt sich bei allen Spendern, die mit ihren Zuwendungen dafür gesorgt haben, die Pilotphase anlaufen zu lassen. Damit konnte die Funktionsfähigkeit des Palliative-Care-Teams von fachlicher und organisatorischer Seite belegt werden.

Nunmehr steht zu hoffen, dass rechtzeitig Verträge mit den Kostenträgern zu Stande kommen, noch ehe sich die vom Verein bereit gestellten Mittel erschöpfen, die bis zum 31. März 2009 terminiert sind.

Mit der Umsetzung der speziellen ambulanten Palliativversorgung würde endlich realisiert, worauf jeder Bürger schon seit fast zwei Jahren einen Rechtsanspruch hat.

Palliativmedizin…

…hilft schwerstkranken Menschen, bei denen eine Heilung und eine auf die Ursachen der Krankheit gerichtete Therapie nicht mehr möglich ist.

Eine lindernde Behandlung der Krankheitssymptome, insbesondere durch Schmerztherapie, psychosoziale Betreuung und spirituelle Begleitung soll die Lebensqualität der Patienten und deren Angehörigen erhalten.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer Haltung, die den Menschen in seiner Ganzheit mit Würde und Respekt annimmt.

Ziel ist die Rückgewinnung einer normalen Alltagsgestaltung und die Wiedererlangung von Selbstbestimmung für Betroffene und deren Angehörige.

Die Arbeit erfolgt im multiprofessionellen qualifizierten Team mit Pflegenden, Ärzten, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Physiotherapeuten, Hospizhelfern und ehrenamtlichen Helfern.

Besonderen Wert wird auf eine gute Kommunikation und Vernetzung zwischen stationärer und ambulanter Behandlung gelegt.

NEU: Hier wird man fit gemacht (Bebilderter Pressebeitrag über die Palliativstation)